Rockiges aus Wien mit Herzblut und Spielfreude

19.04.2019 Zum Event

Der Hippiewestern-Blues/Rock-Sound der Edi Fenzl Band beamte am Karfreitagabend die Besucher im Bogenkeller in die 60er- und 70er-Jahre, ohne die Verwurzelung im Hier und Jetzt zu verleugnen: Laut, beseelt, krachig.

Neben eigenen Songs fanden sich auch Coverversionen vieler Bluesgrössen im Repertoire. Die Band lief nach einer anstrengenden 700-km-Fahrt zu Hochform auf und sorgte für einen adrenalingeladenen Gig mit Herzblut und Spielfreude.
Das Trio setzt sich zusammen aus Edi Fenzl, Gittarre und Gesang (A), Ari Tiihonen , Drums und Gesang (FIN) und Robbie Noebauer, Bass und Gesang (A). Die Band hat sich seit Jahren dem Rock und Blues verschrieben, welcher von Grössen wie Jimi Hendrix, Johnny Winter, ZZ Top und anderen mehr ins Leben gerufen und zeitlos gemacht wurden.
Das Repertoire bestand auch aus einigen Songs vom neusten Album „Electric Ediland“, einem Tribut-Album für Gitarren-Gott Jimi Hendrix. Ausserdem von den CDs „Planet Love“ und „Experience“ – Tonträgern, welche problemlos die ausgetretenen Pfade des Blues überschreiten. Und zwar so gerissen, dass das selbst Blues-Puristen erst im zweiten Anlauf merken. Man spürt, dass die Musiker auch jede Menge schwarze Musik mit der Muttermilch aufgesogen haben, denn Groove ist genauso ein Markenzeichen wie die ausnahmslos gute Gitarrenarbeit! Spielwitz gepaart mit solistischen Eskapaden, ein Gespür für Arrangements und für ein Trio eine Sound-Dichte, die ihresgleichen sucht!
Beim CD-Verkaufsstand musste Fenzl schon nach kurzer Zeit bekanntgeben, dass er leider zu wenig Tonträger mitgenommen habe, da er nicht mit einem solchen Ansturm rechnete. Bereits am Samstagmorgen ging es für die Musiker zurück nach Wien, wo am Abend ein weiteres Konzert auf dem Programm stand und am Sonntag war Edi Fenzl dann noch solo auf der Bühne – wahrlich ein gefragter Musiker ...